Ankündigung: Kamingespräch Januar 2019

Am Donnerstag, den 17. Januar 2019, findet um 16:30 Uhr ein Kamingespräch mit dem Geologischen Dienst von Nordrhein-Westfalen (GD NRW) statt. Zum Kamingespräch lädt die VAG alle interessierten Studentinnen und Studenten der Geowissenschaften ein, um sich umfassend über den GD NRW informieren zu lassen und in direkten Kontakt mit Mitarbeitern des Selbigen zu treten.

VAG Ankündigung Kamingespräch Geologischer Dienst NRW

Kamingespräch Geologischer Dienst NRW, 17. Januar 2019, 16:30 Uhr, LIH 504, Lochnerstraße 4-20 Aachen

Veröffentlicht am 15. Januar 2019 unter Allgemein, Allgemein, Förderung, Kamingespräch, Kamingespräch, Termine von Redaktion

Kamingespräch Januar 2016

Erfahrung des Veranstalters

Am 28.01.2016 war es soweit: Auf Initiative der VAG fand in den Räumen des Ingenieurbüros für Umweltfragen ein weiteres Kamingespräch statt.

Mit 10 interessierten Masterstudenten und der damit erreichten, maximalen Teilnehmerzahl wurde es ein langer Abend, denn auch nach dreieinhalb Stunden waren die letzten Fragen noch nicht ganz beantwortet! Nach einem Projektüberblick der Tätigkeiten des Büros im In- und Ausland wurde zusätzlich auf die derzeit stark nachgefragten AZB’s (Ausgangszustandsberichte gem. Industrie - Imissionsschutzrichtlinie) eingegangen und auf die besondere Bedeutung für geologische Perspektiven in diesem Bereich hingewiesen.

Ergebnis war – und ein größeres Lob könnte es wohl kaum geben – dass sich 5 Teilnehmer spontan für ein Praktikum oder eine Arbeit im Büro beworben haben bzw. sich für eine Masterarbeit in diesem Bereich interessierten.

Alle Teilnehmer haben dieses Kamingespräch sehr begrüßt und wünschten sich noch mehr dieser Veranstaltungen! „Sie haben mir heute die Angst vor dem Berufseinstieg genommen – jetzt kann ich mir besser vorstellen, wie es nach dem Studium weitergeht“, so keine Einzelmeinung, die bestätigt, dass die VAG mit solchen Veranstaltungen eine ganz wichtige Thematik aufgegriffen hat!

Insgesamt wurde bedauert, dass der Praxisbezug im Studium einen zu geringen Stellenwert hätte, sodass auch nicht unerhebliche Unsicherheiten in der Wahl der jeweiligen fachlichen Spezifizierung beständen. „Ist meine Vertieferrichtung Energy and Mineral Resources wirklich eine sichere Grundlage für den zukünftigen Arbeitsmarkt“ oder ähnliche Fragen, die natürlich auch nicht im Rahmen eines Kamingespräches beantwortet werden können.

Aber so konnte zumindest die Möglichkeit des Einblicks in ein Beispiel aus dem „wahren Berufsleben“ mit all seinen Facetten neben der eigentlichen Anwendung des im Studium Erlernten (Verantwortung mit der Erstellung eines Gutachtens, kaufmännische Gesichtspunkte, Akquisition, Mitarbeiterführung, Versicherung eines Büros usw.) im Rahmen dieses Kamingespräches gegeben werden. So nahm nicht zuletzt auch die Frage, ob es möglich ist, sich nach dem Studium direkt selbstständig zu machen, einen breiten Raum an diesem Abend ein!

Fazit aus Sicht des Unterzeichners: Das Kamingespräch ist eine gute Idee der VAG und sollte unbedingt verstärkt angeboten werden

Harald von Reis (Ingenieurbüro für Umweltfragen)

Erfahrung der studentischen Teilnehmer

Das Netz der Aachener Geowissenschaftler ist sehr eng und gut verknüpft, trotzdem mangelt es noch immer an Einblicken für Studierende in die tatsächlichen Arbeitsgebiete der hier ansässigen Unternehmen. Sich nach fünf Jahren geowissenschaftlichem Studium zu orientieren, mag den wenigsten Studierenden leicht fallen. Der Einladung zum Kamingespräch am 28. Januar 2016 im Ingenieurbüro für Umweltfragen sind demnach jene besonders gerne gefolgt, die lernen wollten, was das Berufsfeld eines Sachverständigen im Bereich von Umweltfragen ausmacht.

Ein Abend in gemütlicher Runde, bei dem es besonders um seine interessanten, verschiedenen Tätigkeitsfelder ging, bot dazu beste Gelegenheit. Dipl. Geol. Herr von Reis und Herr Thiemann stellten aktuelle und vergangene Projekte dar, erzählten Anekdoten und gingen sehr offen auf unsere Fragen ein. Dass es besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen wichtig ist, thematisch auch über den Tellerrand zu schauen, wurde hierbei sehr deutlich. Sich für Kunden in Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Architektur und die Besonderheiten verschiedener Projekte einzuarbeiten kann dabei spannend und lehrreich sein. Das widersprach dem Bild der kleinen Ingenieurbüros, das viele von uns hatten.

Es wurde uns die Angst genommen, es würde erwartet, dass wir als perfekte, alleskönnende Berufsanfänger einsteigen müssten. Vielmehr wurden wir darin bestärkt, unsere Lernbereitschaft aufrecht zu halten und offen für Neues zu sein. Auch wurden wir ermutigt, verschiedene Wege auszuprobieren und es zu wagen, uns in verschiedene Richtungen zu orientieren, da die Arbeit in einem Ingenieurbüro nicht weniger spektakulär als die in einem der großen, globalen Unternehmen sein muss. Sich als frischer Masterabsolvent selbstständig zu machen, ist zwar nicht mehr ohne weiteres möglich, dennoch war es sehr interessant zu erfahren, wie der Weg in die Selbständigkeit aussehen kann und welche Probleme und Möglichkeiten dies mit sich bringt. Herr von Reis verdeutlichte an vielen Stellen, wie wichtig ein gutes Netzwerk für die Funktionsfähigkeit eines Gutachter- und Ingenieurbüros ist.

Alle Teilnehmer des Kamingesprächs waren sich darüber einig, dass solche Veranstaltungen gerne häufiger stattfinden können. Besonders, um den Bekanntheitsgrad der ansässigen Firmen unter den Studierenden zu steigern und damit auch die Chancen für kompetenten, interessierten Nachwuchs und deren potentielle Arbeitgeber zu erhöhen. Das Engagement der Alumni der letzten Jahre ist dabei sicherlich besonders hilfreich.

Greta Müller (Teilnehmerin)

Veröffentlicht am 20. April 2016 unter Allgemein, Allgemein, Förderung, Kamingespräch, Kamingespräch von Redaktion